SVS-Termine
Statistiken
Benutzer : 16
Beiträge : 738
Seitenaufrufe : 982680
Anmeldung



Start

4:4-Unentschieden vor 800 Zuschauern nach einer hochklassigen Partie

Herrlicher Fußballnachmittag am Samstag im Mührigwald-Sportpark: Sonnenschein, 800 Fans und Gastgeber SV Stadelhofen trotzte Titelanwärter SV Linx beim 4:4 einen Zähler ab. Einen Verlierer hätte das hochklassige Verbandsligaspiel nicht verdient gehabt.

Quelle: badenonline.de


Oberkirch-Stadelhofen. Linx zählt zweifelsohne zu den Titelanwärtern. Was der SVL vor der Pause gezeigt hat, war meisterschaftsverdächtig.

Linx führte 3:1 – Stadelhofen schien erledigt Als Sedat Ülker Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit einem 25-Meter-Freistoß an der Mauer vorbei auf 2:3 verkürzte, wankte der Gast. Das 3:3 durch Djordjevic (47.) folgte. Mohamet Savane (56.) brachte den Gast zwar noch mit 4:3 in Führung, doch vier Minuten vor dem Ende glich Reiss per 20-Meter-Schuss zum 4:4 aus. Es hätte nicht viel gefehlt und die Linxer hätten verloren.
Das Top-Team Linx ist nicht unverwundbar. Der Kader ist üppig besetz und so saß Denis Kolasinac 90 Minuten auf der Bank. Im Tor bekam Dominic Bleich den Vortritt vor Boris Maier. Bleich sind die vier Gegentore nicht anzulasten.
Spielmacher Fabian Heinz (früher Stadelhofen) kam nicht richtig auf Touren. Viele Kurz- und Sicherheitspässe von Regisseur Nicolas Loison müssen Trainer Dieter Wendling wohl zu viel gewesen sein. Er nahm ihn in der 70. heraus und brachte Faruk Karadogan.
Nicolas Mätz hatte in der 37. Minute seine stärkste Szene, als er halbrechts durchmarschierte und mit unhaltbarem Schuss das 3:1 erzielte. Auffallend beim Gast war Florian Huber (kam von Rastatt), ein Torjäger par excellence. Stadelhofen versteckte sich nicht. Es hielt ordentlich dagegen, gab nach dem 1:3 nicht auf und war nach der Pause gleichwertig.
»Wir hatten vier Spiele in acht Tagen, was dem Team anzumerken war. Es fehlte etwas die Frische«, erklärte Gästetrainer Dieter Wendling. SVL-Coach Franz Benz: »Wir haben zwei Mal einen Rückstand aufgeholt und waren nach dem Wechsel gleichwertig Linx gehört zu den Titelanwärtern.«
Nach einer Flanke von Stoll war Florian Huber (3.) mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 0:1. Als Torhüter Bleich gegen Ülker sehr rustikal einstieg, verwandelte Ülker (10.) selbst den Foulelfmeter unhaltbar zum 1:1. Florian Huber (22.) brachte den SVL mit 2:1 in Front und Mätz (37.) erhöhte mit prächtiger Einzelleistung auf 3:1. Das 25-Meter-Freistoßtor von Ülker (45.) zum 3:2 verursachte beim Gast einen Knick. Djordjevic (47.) trickste Feist aus und glich zum 3:3 aus. Nach dem 3:4 durch Savanes Kopfball (56.) schien die Welt beim SVL wieder in Ordnung. Doch nach einer Flanke von Daniel Huber hämmerte Sascha Reiss (86.) aus 20 Metern den Ball zum 4:4 ins Netz.

SV Stadelhofen – SV Linx 4:4 (2:3)
Stadelhofen: Streif - Petsch, Truisi, Bär, Springmann, Vollmer (32. S. Wendling), T. Wendling (78. D. Huber), Reiss, Kopf (58. Boehmann), Djordejevic, Ülker.
Linx: Bleich - Ritter, S. Huber, Schlieter, Savane, Stoll, Heinz, Loison (70. Karadogan), Feist, Mätz (61. Geyer), F. Huber (85.Krumpa).
Schiedsrichter: Heinz Rößler (Uhldingen) – Zuschauer: 800.
Tore: 0:1 F. Huber (3.), 1:1 Ülker (10., Foul-elfmeter),1:2 F. Huber (22.), 1:3 Mätz (37.) 2:3 Ülker (45.), 3:3 Djordjevic (47.), 3:4 Savane (56.), 4:4 Reiss (86.).

Aktualisiert (Samstag, den 26. September 2009 um 13:20 Uhr)